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Wie Studenten finanzielle Engpässe in den Griff kriegen

Wenn das Geld im Studium mal knapp wird, ist bei vielen Studierenden schnell Land unter. Was kannst du in solchen Situationen tun?

Das eigene Studium ist mehr als nur eine Bildungsstation, es ändert auch die Wahrnehmung vom Leben. Es ist definitiv ein wichtiger Schritt, der häufig gegangen werden muss, um den Traumjob zu bekommen. Die Notwendigkeit steht demnach für viele Studierende außer Frage. Das Studium ist allerdings auch mit vielen Kosten verbunden, die erstmal gestemmt werden müssen. Wie du als Student deine finanziellen Engpässe in den Griff bekommst, erfährst du in diesem Artikel!

Wenn das Geld für Studenten knapp wird!

Für viele Menschen ist das Studium der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Wir ziehen das erste Mal von Zuhause aus, suchen uns eine Wohnung oder Wohngemeinschaft, müssen die Miete und unseren Unterhalt zahlen. Doch dies kann sich je nach Ort stark summieren. Oftmals kommen dann zusätzlich noch Studiengebühren auf dich zu und Extrakosten für Bücher und Materialien. 

Es kommt dann gar nicht so selten vor, dass sich irgendwann rote Zahlen auf dem Konto bemerkbar machen. Dies sorgt für unnötigen Stress und Druck, wodurch dein Fokus aufs Geld statt aufs Studium gelenkt wird. Umso wichtiger ist es, gar nicht in so eine finanzielle Lage zu geraten.

Hier findest du Möglichkeiten, als Student Geld zu sparen

Als Student kann es einen großen Unterschied machen, wenn man bereits einen kleinen Betrag sparen kann. Umso wichtiger ist es sich Gedanken über das Leben und die damit verbundenen Kosten zu machen. Hier findest du ein paar Inspirationen, wie du in deinem Studentenalltag Geld sparen kannst.

1. Finanziell vorausplanen

Wichtig ist es, über deine Finanzierung bereits vor Beginn des Studiums nachzudenken. So kannst du beispielsweise einen Plan erstellen, indem du dir ein Budget pro Monat setzt, welches jeweils für Miete, Strom und Gas, Materialien und dem Leben an sich zur Verfügung steht. Hältst Du diesen Plan strikt ein, kommt es eventuell gar nicht erst zu finanziellen Engpässen.

2. Geldquellen wie Studienhilfen beantragen

Du kannst dich auch finanziell durch Studienbeihilfen unterstützen lassen. Hierbei müssen allerdings verschiedene Kriterien erfüllt sein. Daher bietet es sich an, sich so früh wie möglich um die Beantragung zu kümmern.

Es gibt auch die Möglichkeit, einen Studentenkredit aufzunehmen, wenn du dir bereits sicher bist, dass dein Geld vorerst nicht reichen wird. So kannst du dir den Traum vom Studium erfüllen, obwohl das Geld vielleicht im Moment noch nicht da ist. Lasse dich hierbei am besten bei der Bank deines Vertrauens beraten und sieh, welche Möglichkeiten du hast und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.

Viele Studenten haben Nebenjobs, die in großer Auswahl und Varianz zur Verfügung stehen. Diese ermöglichen es dir, neben dem Studium Geld zu verdienen und so die Miete und im besten Fall auch noch die Nebenkosten zu decken. Optimal ist es dann, wenn du einen Nebenjob in einem Bereich findest, in dem du später arbeiten möchtest. So kannst du Geld verdienen und zugleich erste Erfahrungen sammeln.

3. Budgetbewusst leben
Wenn du bereits vorher weißt, wie viel Geld du im Monat zur Verfügung hast, dann kann dir ein bewusstes Leben helfen, noch weiteres Geld zu sparen und dir demnach einen kleinen Puffer für Notfälle aufzubauen. Dabei helfen kleinere „Regeln“, die auf Dauer angewandt, zu einem günstigen Lebensstil führen werden.

Generell gilt für ein bewusstes und günstiges Leben, dass du nur das kaufen solltest, was du auch wirklich brauchst. Das bedeutet:

- Shoppingbewusstsein: Nicht willkürlich shoppen zu gehen, nur weil dir gerade danach ist. Zusätzlich auch auf den Coffee-to-Go zu verzichten, da du dir deinen eigenen Kaffee daheim machen könntest. 

- Einkaufsliste: Gleiches gilt auch für Lebensmittel und Supermarkteinkäufe. Wenn du einkaufen gehst, schreibe dir am besten eine Einkaufsliste. Diese ermöglicht es dir, nur das zu kaufen, was du auch wirklich brauchst. So ist die Wahrscheinlichkeit auch geringer, dass du am Ende des Tages Essen wegschmeißen musst.

- Second Hand: Kaufe Second Hand! Der Vorteil von Universitäten und Hochschulen ist es, dass du Bücher von anderen Studenten abkaufen kannst. Das ist eine Win-Win Situation, denn die Verkäufer machen ein wenig Geld und du bekommst die Bücher viel günstiger. Second Hand ist ein toller Weg, günstig und dazu auch noch nachhaltig zu leben. Man muss nicht immer alles neu kaufen, denn oftmals gibt es qualitativ keine Unterschiede.

- Kreativität: Du kannst auch Apps wie „Too Good to Go“ nutzen, um deinen Kühlschrank kostenlos oder für kleines Geld wieder aufzufüllen. Hierbei geben beispielsweise Bäckereien an, welche Produkte am Ende des Tages noch da sind und geben diese entweder kostenlos oder für kleines Geld raus. So sparst du auf Dauer eine große Summe an Geld und bekämpfst zugleich Verschwendung.

4. Dispo für Notfälle

Sollte es trotz allem einmal knapp werden, kannst Du Dich auch an Deine Hausbank wenden. In vielen Fällen räumen die Banken Studenten einen kleinen Dispokredit über mehrere hundert Euro ein. So lässt sich auch das magere Monatsende noch irgendwie überbrücken. Doch Vorsicht: Allzu leicht geraten Studenten in die Dispofalle und leben schon in jungen Jahren fast nur noch im Dispo. Also gilt: Den Dispokredit tatsächlich nur im Notfall nutzen und danach langsam wieder zurückführen.

Student beim Shoppen

Finanzielle Engpässe lassen sich überwinden!

Mache das Beste aus deinem Studium und versuche nach Möglichkeit, finanzielle Engpässe zu umgehen. Im Studium sollte es darum gehen, die beste Basis für den kommenden Job zu schaffen oder einfach nur die eigene Entwicklung voranzutreiben. Es sollte jedoch nicht darauf hinauslaufen, sich kontinuierlich Gedanken um Geld machen zu müssen. Das muss auch nicht so sein, denn mit den obigen Tipps und einem guten Plan kannst du dir den Traum vom Studium ermöglichen, ohne ständig rote Zahlen auf deinem Konto sehen zu müssen.

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