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Valentinstag steht vor der Tür und jeder weiß, was das bedeutet – der Tag der Liebe steht uns bevor. Woher der Feiertag (der eigentlich kein richtiger ist), der Brauch des Beschenkens der Liebenden und der Hype bzw. der Hass des Tages kommt, werde ich euch nun nach gründlichem Recherchieren versuchen, näher zu bringen.

Der 14. Februar geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurück, eines Priesters, der 269 n. Chr. in Rom als Märtyrer starb, weil er Soldaten verheiratete, obwohl ihnen die Ehe damals verboten war und der während der Christenverfolgungen im Römischen Reich Gottesdienste für Christen feierte. Laut einer Legende heilte er in seiner Gefangenschaft außerdem die blinde Tochter seines Aufsehers und schrieb ihr einen Abschiedsbrief, den er mit „Dein Valentin“
unterschrieb. Gefeiert wurde der Tag des heiligen Valentinus erstmals im 14. Jahrhundert, als die Tradition der höfischen und romantischen Liebe ihren Höhepunkt erreichte. Im England des 18. Jahrhunderts entstand schließlich der Brauch, bei dem Liebende Briefe und Grußkarten (so genannte „Valentines“) verschickten; später kamen auch Blumen und Süßigkeiten dazu. In einigen Regionen Europas schenken sich Liebespaare heutzutage „Valentinsschlüssel“, die den Schlüssel zum Herzen der schenkenden Person darstellen sollen. Weit verbreitete Valentinstagssymbole sind Gegenstände in Herzform, weiße Tauben und die Figur des geflügelten Liebesgottes Amor. In den USA werden noch immer hauptsächlich Valentinstagsbriefe und -karten verschickt, die U.S. Greeting Card Association schätzt den Versand von Valentinsgrüßen in den Vereinigten Staaten auf 190 Millionen jährlich. Etwa die Hälfte davon gehen an den eigenen Ehepartner, die Kinder und die Eltern.

Ich habe lange und mithilfe verschiedener Quellen versucht herauszufinden, warum genau so ein großer Hype um den Valentinstag entstanden ist und wieso er über die Jahrhunderte so konstant geblieben ist, jedoch konnte ich keine Antwort dazu finden. Ich versuche es mir selbst, und euch, in meinen eigenen Worten zu erklären – es ist der Tag der Liebe, der Wertschätzung seiner Liebsten und somit bleibt er zeitlos. Jeder Mensch hat Personen, die er liebt und die einem nahe stehen und das wird auch immer so bleiben – die Personen ändern sich mit der Zeit vermutlich, doch das Gefühl der Liebe und das Verlangen geliebt zu werden, bleibt ein Leben lang beständig. Die hoffnungslose Romantikerin in mir persönlich freut sich jedes Jahr aufs Neue auf die liebevolle und positive Energie, die an diesem Tag verbreitet wird; die sture Realistin in mir ist jedoch verwirrt – sollte man seine Geliebten nicht jeden Tag des Jahres wertschätzen? Eine zwischenmenschliche Beziehung besteht schließlich aus mehr als nur einmal im Jahr seine Liebe zu zeigen.

Der Grund, weshalb einige Menschen Valentinstag so verachtend gegenübertreten, lässt sich in drei verschiedene aufteilen. Erstens, empfinden viele den Tag nur als Druck des Mainstreams – wie schon gesagt, kann man seinen Liebenden an jedem beliebigen Tag des Jahres eine Freude machen, anstatt einmal im Jahr mit einem überteuerten Riesen Teddybären vor der Haustüre zu stehen. Zweitens, gibt es natürlich auch viele von der Liebe verlassene und verletzte Menschen – wofür also feiern, wenn man das Gefühl nicht kennt bzw. man davon enttäuscht wurde? Drittens, manche Menschen können mit Emotionen und Romantik einfach nichts anfangen und sie empfinden den Tag als vollkommen unnötig.

Wie auch immer ihr also den 14. Februar verbringt, mit dem Feiern des Valentinstages und all seinen Bräuchen, eurer Liebsten, euren Freunden und eurer Familie oder als normalen Arbeits-, Uni- oder Schultag, ich hoffe, ihr habt viel Spaß!

PS: An alle verletzten Seelen und Anti-RomantikerInnen da draußen – es ist auch nur ein Tag wie jeder andere und anstatt in Selbstmitleid oder Frustration zu versinken, würde ich euch vorschlagen auch etwas zu unternehmen, was euch Freude bereitet. You got this!

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