Burn Out

Der Begriff vom Burn Out streift seit einigen Jahren immer wieder unser Blickfeld. Wir hören von Prominenten und Führungskräften, die an dieser Krankheit leiden und doch können wir nicht genau erklären, was es damit auf sich hat. Damit räumen wir jetzt auf und bringen dir den Begriff des Burn Outs näher, damit du weißt, welche Symptome dahinter stecken und wie du diese behandeln und präventieren kannst.

Ursachen und Symptome des Burn Outs

Das sogenannte Burnout Syndrom leitet sich von dem englischen Begriff “to burn out” ab, der ins deutsche übersetzt ausbrennen bedeutet. Genau genommen steht Burn Out auch für einen Sammelbegriff, der einen Zustand von emotionaler, geistiger und körperlichen Erschöpfung beschreibt. Doch wann genau trifft dieser Zustand ein? Burn Out ist das Ergebnis eines monate- oder jahrelangen “Teufelskreises” der durch stetige Überforderung und Überarbeitung entsteht. Charakteristisches Symptom, allgemein gesagt, ist die Antriebs- und Leistungsschwäche.

Grundsätzlich ist es so, dass Burn Out jeden treffen kann und nicht nur Beschäftigte, sondern genauso gut Rentner, Arbeitslose und Studenten. Das Burnout-Syndrom ist ebenfalls bekannt als die Krankheit der Tüchtigen, denn es wurde beobachtet, dass vor allem sehr pflichtbewusste und konsequente Menschen häufiger vom Burn Out betroffen sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen nur eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden oder nur eine komplexe Tätigkeit haben, um zu erkranken. Die Krankheit setzt sich eher dadurch zusammen, dass sich Betroffene unter komplexen Wechselwirkungen ihrer Arbeitsbedingungen und individuellen Voraussetzungen befinden. Dazu gehört auch der Umgang mit langanhaltendem Stress, mit dem Gefühl der Überforderung und mit dem Setzen von Grenzen.

Die Symptome des Burn Outs lassen sich häufig mit körperlichen Beschwerden beschreiben. Zu den häufigsten Symptomen zählen nämlich:

  • Andauernde Müdigkeit
  • Energiemangel
  • Erschöpfungsgefühl
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Rückenschmerzen

Damit ist die Liste sicherlich noch nicht zu Ende. Problematisch sind dabei nicht nur die körperlichen Beschwerden, sondern auch die daraus entstehenden Anzeichen und Warnsignale. Denn bei den ersten Warnsignalen solltest du bereits nicht zögern und dir Hilfe suchen, sodass du da präventiv gegenüber dem Burn Out vorgehen kannst. Die Warnsignale setzen sich unterschiedlich zusammen, es kann zu Problemen in der Partnerschaft und der Familie führen, zu Konzentrationsstörungen, Unzufriedenheit, dem Gefühl der Unentbehrlichkeit, Schuldgefühlen und Selbstmitleid. Ursache vieler dieser Warnsignale ist es zum Beispiel nicht “Nein” sagen zu können und mehr zu leisten, als nötig ist oder gefordert wird. Das große Stichwort ist es hier zu lernen, wie du mit einer gesunden Work-Life-Balance umgehen kannst.

Behandlung des Burn Outs

In der Regel beginnt die Behandlung eines Burn Outs beim Hausarzt, wenn sich Betroffene wegen ihrer körperlichen Beschwerden melden. Wenn organische Erkrankungen ausgeschlossen werden können, dann wird den Betroffenen geraten, einen Psychologen aufzusuchen. Eine Standard-Behandlungsart gibt es jedoch nicht, denn jeder Betroffene ist anders und so muss auch die Therapie individuell angepasst werden. Bei der Behandlung eines Burn Outs gibt es kein “zu früh”. Hier gilt es früh genug zur Prävention zu greifen und sich in der Stressbewältigung, Zeitmanagement und Entspannungstechniken zu üben. Bei einem fortgeschritteneren Burn Out Stadium kann eine Therapie in einer Klinik in Erwägung gezogen werden, aber auch eine ambulante Behandlung ist möglich. Jedem, der Hilfe sucht, bei einem so wichtigen gesundheitlichen Thema, wird geholfen.

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