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Mit jedem Tag rückt der Tag des Uniabschlusses in greifbare Nähe – und damit auch die Aussicht auf den ersten richtigen Job. Für die meisten Studenten beginnt damit die Phase der vielen Fragen: Wie hebt man sich am besten von anderen Bewerbern ab? Welche Fähigkeiten werten meinen Lebenslauf auf?

Die Antwort darauf: Mit einer im Ausland erlernten Sprache stichst du aus der Masse heraus und punktest auch mit anderen wichtigen Schlüsselkompetenzen. Wir verraten dir, warum der Karrierestart dank einer solchen Auslandsreise sicher gelingt.

Sprachkenntnisse sind für die meisten Berufe unverzichtbar

Beim Scrollen durch die Stellenanzeigen wird dir schnell auffallen, dass „Englisch fließend in Wort und Schrift“ aus kaum einem Jobangebot wegzudenken ist. Aber auch andere Sprachen sind beliebt: sei es das häufig gelernte Spanisch oder sogar Russisch oder Italienisch.

Grund dafür ist die zunehmende Globalisierung der Märkte, in denen Unternehmen durch einfache Kommunikationskanäle den Kontakt zu internationalen Kunden und Geschäftspartnern suchen. Um wettbewerbsfähig zu sein, benötigen sie daher Mitarbeiter, deren Mehrsprachigkeit nicht nur den Gewinn sichern, sondern auch intern für reibungslose Abläufe sorgt. Ob die E-Mail an den Kollegen in den USA oder ein Anruf mit der Abteilungsleiterin im Büro in Tokio, du benötigst in vielen Berufen sprachliche Fähigkeiten.

Mittlerweile gilt dies nicht mehr bloß für Tätigkeitsbereiche wie Bildung oder Tourismus, sondern für den Großteil an Jobs. Als Mediziner profitiert man davon, mit Patienten aus dem Ausland kommunizieren zu können, im Personalwesen trifft man auf Menschen aus aller Welt und im Marketing bestimmen, dank des Internets, Fremdsprachen den Markt. Die Sprache der Luftfahrt ist Englisch, in der Welt der Wirtschaft wird Chinesisch immer bedeutsamer. Egal, für welche Stelle du dich bewirbst, die Einladung zum Vorstellungsgespräch, eine Gehaltserhöhung oder auch die erste Beförderung werden durch Mehrsprachigkeit um einiges wahrscheinlicher.

Im Ausland lernst du neben der Sprache auch „Soft Skills“

Sprachkenntnisse sind gut und schön, aber natürlich brauchst du für jeden Beruf auch sogenannte „Soft Skills“, die sich aus einer ganzen Reihe sozialer Fähigkeiten und persönlicher Eigenschaften zusammensetzen. Wenn du also im Bewerbungsgespräch oder Motivationsschreiben konkrete Beispiele für dein Können brauchst, liefert ein Auslandsaufenthalt dir das passende Material.

Im Ausland lernst du anhand der Interaktionen mit anderen Kulturen, mit Menschen aus aller Welt effektiv zu kommunizieren. Diese interkulturelle Kompetenz ist in Kombination mit viel Übung im Netzwerken ein unschlagbares Verkaufsargument.

Darüber hinaus ist bei einer solchen Reise deine Flexibilität gefragt. In einem völlig neuen Umfeld etwas Neues zu erlernen braucht eine gewisse Anpassungsfähigkeit. Gerade am Anfang kann das Leben im Ausland einschüchtern – mit etwas Durchhaltevermögen fühlst du dich aber bald, sowohl beim Einkauf im lokalen Supermarkt, als auch in Unterhaltungen und natürlich in deiner Gaststadt, wie zuhause. Deinem potenziellen Arbeitgeber wird es imponieren, dass du dich durchgesetzt und dich in einer ungewohnten Umgebung bewiesen hast.

Zuletzt ist auch Engagement ein sicheres Zeichen für jeden Personaler, dass der künftige Mitarbeiter über eine gute Arbeitseinstellung verfügt. Es ist schließlich nicht schlimm, falls du nicht jede Anforderung der Stellenausschreibung perfekt erfüllst. So lange du lernwillig bist und stets mit Neugier an Aufgaben herantrittst, wirst du dich gut zurechtfinden. Ein Semester im Ausland zu verbringen zeigt Bereitschaft, dich weiterzubilden und neue Herausforderungen anzunehmen.

All dies wird für deinen Chef ausschlaggebend sein, dich einzustellen und deine Karriere in seinem Unternehmen zu fördern. In Kombination mit Sprachkenntnissen wirst du im Bewerbungsprozess unschlagbar sein!

Dein Sprachaufenthalt als Zeit der Orientierung

Gegen Ende der Zeit an der Universität stellt sich vielen Studenten die Frage, welche Richtung sie für ihr berufliches Leben einschlagen wollen. Du kannst deinen Sprachkurs im Ausland darum auch mit einem Praktikum oder Volontariat verbinden. Auf diese Weise schnupperst du in die Branche deiner Wahl herein und hast so die Chance, den Job vor der endgültigen Wahl auszutesten.

Darüber hinaus lernst du während einer solchen Zeit viel über dich selbst. Besuche Kurse mit bestimmten Themenschwerpunkten, probiere dich in neuen Hobbies und traue dich aus deiner Komfortzone heraus. Ein Blick über den Tellerrand zeigt dir neue Möglichkeiten auf und verhilft dir zu einer Reihe unvergesslicher Erfahrungen. Eine Weile im Ausland zu wohnen verleiht dir mehr Selbstbewusstsein, deinen Weg zu gehen und kann dir Klarheit darüber verschaffen, wie du dir deine Zukunft vorstellst.

Neue Motivation durch die Auszeit

Seien wir mal ehrlich: Ein Studium verlangt einem einiges ab. All die langen Stunden in der Bibliothek, Fingerkrämpfe beim Mitschreiben und Hausarbeiten, deren Mindestseitenzahl die Frage aufwirft, wie viel Kaffee noch im Schrank ist – da kommt die Auszeit vielen gerade recht.

Der Tapetenwechsel bietet eine tolle Abwechslung vom Alltag und den immer gleichen Lernprozessen. Aus dem Hörsaal hinaus, in eine völlig andere Umgebung zu treten, wird dich inspirieren. Du wirst dein bereits gewonnenes Wissen anwenden und gleichzeitig in der Praxis noch mehr lernen können.

Nach deinen Erfahrungen im Ausland, besitzt du nicht nur neuen Antrieb für den Rest deiner akademischen Laufbahn, sondern hast auch an Perspektive dazugewonnen. Mit dem Wissen, dass dir die Welt offensteht, kannst du dich anschließend motiviert in die Bewerbung stürzen und deine ersten Schritte auf der Karriereleiter machen.

Auf was wartest du also noch? Bewirb dich gleich für einen passenden Studentenjob und spare für dein Auslandsabenteuer! StudentJob wünscht dir auf jeden Fall alles Gute dabei und viel Erfolg für deine Zukunft! 

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