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Work-Life-Balance: Arbeit, Studium und Freizeit in Einklang bringen

Von Melanie W. am 29-05-2018
Eine gute Work-Life-Balance ist vor allem für Studenten, die neben der Uni noch arbeiten, unerlässlich. Alles unter einen Hut zu bringen und entspannt zu sein ist gar nicht einfach, aber machbar!
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Zeitmanagement optimieren

Manchmal will man einfach alles auf einmal. Aus Erfahrung weiß man allerdings, dass dieses Vorhaben oft zum Scheitern verurteilt ist. Da hilft es sehr das eigene Zeitmanagement zu optimieren, um den Alltag zu erleichtern. To-do-Listen auf der Arbeit oder im Alltag helfen alle Tätigkeiten gut zu strukturieren, um Zeit zu sparen. Ordne die einzelnen Punkte nach ihrer Wichtigkeit und versuche einen Überblick zu bekommen wann was erledigt sein muss. Das Identifizieren und Beheben von Zeitfressern kann auch sehr von Vorteil sein. Wenn du morgens beispielsweise einfach zu lange brauchst, solltest du überlegen wie der morgendliche Ablauf entspannt und effizient gestaltet werden kann.

Ordnung ist die halbe Balance

Leider beherrscht das Genie nicht immer das Chaos, sondern wird zuweilen von ihm beherrscht. Am Wochenende nimmt man sich dann vor das alles mal zu beseitigen, doch dann kommen angenehmere Dinge dazwischen. Zugegeben: Putzen und Aufräumen gehört vielleicht nicht zu den Highlights der Woche, aber eine geordnete Umgeben, Daheim und auf der Arbeit, sorgt für geordnete Gedanken und die Fähigkeit sich zu entspannen steigt. Als Tipp: Wer immer mal zwischendurch kurze Aufräum-Sessions einplant, muss nicht das ganze Chaos auf einmal beseitigen.

Natürlich und bewegt entspannen

Bewegung an der frischen Luft ist immer noch das Wundermittel. Denn die Natur entspannt vor allem den Geist und lässt uns neue Kraft schöpfen. Generell sind sportliche Betätigungen gut und hilfreich, denn das Ausschütten von Endorphine macht glücklich und fördert die Gesundheit. Doch Vorsicht: Wer sich ständig auspowert und seinen Ehrgeiz auf den Sport verlagert, wird von einer guten Work-Life-Balance nur träumen können. Das richtige Maß zu finden ist wichtig. Vor allem sportliche Aktivitäten, bei denen man sich etwas mehr konzentrieren muss, bringen mal frischen Wind in die Gedanken und lenken von Arbeit und Studium ab.

 

Arbeitgeber in der Pflicht: Tolle Arbeitsatmosphäre schaffen

Nicht zu vergessen ist, dass heute der Arbeitgeber sehr gefordert ist, seinen Mitarbeitern eine gute Work-Life-Balance zu ermöglichen. Es lohnt sich sehr bei der Jobsuche genauer hinzuschauen, inwieweit der Arbeitgeber an der Steigerung von Motivation und Wohlbefinden seiner Mitarbeiter interessiert ist. Unternehmen wie Visual Meta oder Amorelie machen es vor. Beide Unternehmen setzen auf coole Büros mit Wohlfühlatmosphäre, welche den Arbeitsalltag versüßen. Das Berliner Unternehmen Visual Meta, welches die Online-Shoppingportale LadenZeile, Shopalike und UmSóLugar betreibt, setzt vor allem auf flexible Arbeitszeiten, Erholungs- und Fitnessangebote, Gesundheitsvorsorge und eine mitarbeiternahe Unternehmenspolitik. Das Unternehmen punktet außerdem durch eine farbenfrohe, gemütliche Büroeinrichtung, einer Versorgung an gesunden Snacks sowie die Möglichkeit die Mittagspause mit den Kollegen beim Kickern zu verbringen. Andere Start-Ups wie Amorelie setzen auf  gemütliche Couchlandschaften, helle Räume, Pflanzen und ziemlich hochwertige Boxen für den morgendlichen Wake-up-Call oder für das verdiente Feierabendbier. Das Thema Work-Life-Balance ist folglich schon lange kein Thema mehr, dass nur den Arbeitnehmer betrifft. Es lohnt sich also auch für Studenten bei der Wahl der Nebentätigkeiten auf ein Unternehmen zu setzen, welches eine angemessene Work-Life-Balance fördert.

Pause von allem

Egal wie viel man zu tun hat, manchmal muss auch einfach mal Schluss sein! Natürlich ist das Budget eines Studenten stark beschränkt und du kannst nicht einfach deine Sachen packen, um eine paar Wochen auf die Malediven zu verschwinden. Doch es muss nicht immer eine große Reise sein, denn schon kleine Pausen und Auszeiten helfen die Gedanken wieder zu ordnen. Versuche ganz gezielt dir die Auszeiten einzuplanen, denn diese zählen genauso viel wie die Deadline der nächsten Hausarbeit oder andere Termine auf der Arbeit.

Kommentare

  • Sandra Müller:

    13-09-2018

    Ein sehr guter Beitrag! Ich kann Ihnen aus Erfahrung nur zustimmen. Ich arbeite seit einigen Jahren in einem sehr erfolgreichen Unternehmen im HR Bereich. Es hat anfangs natürlich etwas gedauert, bis ich mich an den Berufsalltag gewöhnen konnte. Aber nach einiger Zeit konnte ich Arbeit, Freizeit, Haushalt und Sport unter einem Dach bringen. Da ich aber immer den Drang hatte, mich weiterzubilden, um auch als Führungskraft tätig zu sein, habe ich mich dazu entschieden, meinen Master dranzuhängen. Ein <a href="https://www.mah-hd.de/studiengaenge/mba-human-resources.html" title="" >Human Resources Studium</a>, welches ich berufsbegleitend studieren kann, ist die perfekte Möglichkeit für mich gewesen, neben der Arbeit mich weiterzubilden. Da es sich um ein Teilzeitstudium handelt, kann ich mein Work Life Balance sehr gut unter Kontrolle halten. Genauso wie Sie es in Ihrem Beitrag darstellen, muss der Arbeitgeber einen stets unterstützen. Ich habe das Glück mit meinem Arbeitgeber, dass er immer Rücksicht auf meine Blockwochen, bei denen ich meine Seminare besuchen muss, nimmt. Ich studiere jetzt schon seit einem Jahr und es läuft sehr gut. Natürlich muss ich im Gegensatz zu früher etwas auf meine Freizeit verzichten und kann mich nicht mehr so oft mit meinen Freunden treffen. Jedoch bin ich mir auch bewusst, dass dies nur von kurzer Dauer ist. Am wichtigsten finde ich jedoch die Selbstdisziplin. Man sollte bei seiner To-Do-Liste immer Prioritäten setzten und versuchen, diese einzuhalten. Mit freundlichen Grüßen Sandra


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