(Bachelor-)Studium und dann?

Von Laura K. am 13-09-2017
0 Kommentare | 204 Views

Das Studentenleben bringt zahlreiche Vorteile mit sich, um die uns Arbeitstätige häufig lautstark beneiden. Oft können wir ausschlafen und uns die Lernzeiten selbst einteilen; wir haben außerdem lange Ferien und intensiv feiern können wir auch. Obwohl bestimmt ein Funken Wahrheit in diesen Vorurteilen steckt – Studenten haben eine ganz andere Verantwortung, mit der sie täglich zurechtkommen müssen: der Zukunftsplanung. Und besonders für die Phase nach dem Bachelorabschluss ist die richtige Entscheidung buchstäblich entscheidend für alles Folgende.  

Bachelor Studium Abschluss


Vor allem heutzutage, wo einem jungen Menschen alle Türen offen zu stehen scheinen, kann es schnell einmal passieren, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Oder, dass man einfach nicht weiß, was man will und was wirklich zu einem passt. Diese wichtigen Lebensentscheidungen werden auch nicht einfacher, wissend, wie es um den internationalen Wettbewerb auf unserem Arbeitsmarkt steht. Wie stehen meine Chancen, in einem gewissen Berufsfeld Erfolg zu haben? Was ist wichtiger, meine persönlichen Wünsche für meine Zukunft oder ein sicherer Arbeitsplatz? Ein innerer Konflikt dieser Art und vieles mehr können wirklich ungeheuer stressig sein.

Aber erst mal Schritt für Schritt! Es ist nämlich – wie in vielen Lebenslagen – so, dass der Gesamtüberblick über potenzielle Probleme, Schwierigkeiten oder anstehende Entscheidungen sehr angsteinflößend sein kann. Aber wenn du versuchst, dich mit einer Sache nach der anderen zu beschäftigen, dir beispielsweise eine TO-DO-Liste erstellst, und einfach organisiert an die ganze Zukunftsplanung herangehst, dann reduzierst du unnötigen Stress und bist effizienter. Und etwas Druck kannst du bestimmt standhalten, denn manchmal wirkt Stress ja auch motivierend.

Also nimm dir am besten erst einmal einen oder mehrere Momente Zeit, um deine Gedanken zu sortieren und herauszufinden, was du wirklich möchtest. Deine Masterstudienwahl hat enorme Auswirkungen auf deine späteren Jobmöglichkeiten und du solltest dir wirklich sicher sein, in welchem Bereich du einmal arbeiten möchtest. Mindmapping – inklusive denkbaren Städten, Universitäten und Studienrichtungen kann anfangs sehr hilfreich sein. Mit anderen Menschen zu kommunizieren, andere Meinungen einzuholen – ob von Studenten, Arbeitskollegen oder Familie und Freunden. Oft versteift man sich so auf eine Idee, dass man alles rundherum verdrängt und so kann es passieren, dass eine tolle Chance verpasst wird, weil man nicht auf dem aktuellen Stand ist.   

Eine weitere Möglichkeit ist der Besuch einer informativen Messe, wo Studienprogramme vorgestellt werden und auch Einzelgespräche möglich sind, bei denen Experten Ratschläge geben. Außerdem sind auch zahlreiche gleichgesinnte Studenten und Studentinnen vor Ort, mit denen man sich austauschen kann. Dies ist oft viel nützlicher als die online Suche alleine, weil man sich ein besseres Bild von den Bildungseinrichtungen machen kann. In Wien gibt es zahlreiche Veranstaltungen dieser Art, wie nun bald den Master Day Wien am 13. Oktober oder den MBA Day Wien am 14. Oktober. Diese Events stellen Wirtschaftsmaster und MBA Programme der weltweit besten Business Schools, wie Cambridge, HEC Paris, IE, INSEAD, London Business School, St. Gallen, Uni Wien und WU Wien vor. Hier finden auch Vorträge von Experten statt und die Anmeldung ist kostenlos.             

Also bevor du verzweifelst an den vielen anfallenden Entscheidungen, mit denen du in der Zukunft leben wirst, nimm dir im richtigen Augenblick die Zeit auf dich selbst zu hören. Wiege die verschiedenen Faktoren ab – deine Zufriedenheit, dein Wohlergehen, deine Selbsterfüllung, dein Erfolgspotenzial, deine Ein- und Aufstiegschancen! Denn sei es in der Beratung bei Messen oder im Gespräch mit deinen Kontaktpersonen – im Endeffekt geht es um dich und wie du dich mit deiner Entscheidung fühlst. 

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.

Kommentar hinzufügen