I will survive... Die ersten Wochen im Auslandssemester

Von Pia M. am 14-12-2016
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I will survive … die ersten Wochen im Auslandssemester

Für die einen geht das Auslandssemester gerade in den Endspurt, während andere gerade die letzten Vorbereitungen für ihr Semester in der Fremde treffen. Die neuen Umgebung, alles was man organisieren muss und die Nervosität über das Semester an einer neuen Universität können einen besonders in den ersten Tagen etwas überwältigen. Mit diesen einfachen Tipps meistert ihr die erste Woche garantiert gut – und die nächste, und die danach und dann alle restlichen.

Der frühe Vogel
Wenn möglich, reist schon ein oder sogar zwei Wochen vor Semesterbeginn an, um alles in Ruhe zu organisieren und euch mit der Stadt vertraut zu machen. Gebt euch etwas Zeit, um Tourist zu sein, genießt die Kultur eures Gastlandes und lasst es euch gut gehen. Geht so viel zu Fuß, wie möglich. Und besorgt euch bei einem Informationsstand einen kostenlosen Touristenstadtplan, an dem ihr euch dann orientiert. In Zeiten von Google Maps klingt das unnötig, aber so bekommt ihr ein gutes Gefühl für eure neue Umgebung.

Raus aus dem Haus
Nach der ersten Nacht in der neuen Stadt realisiert ihr so richtig, dass das euer zu Hause für die nächsten paar Monate sein wird. Das ist aufregend und vielleicht seid ihr sogar richtig froh, eurem gewohnten Umfeld zu entkommen. Allerdings habt ihr bestimmt einiges zu regeln – von Guthaben für euer Handy, über diverse Anmeldungen bis hin zu eurem Studententicket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Das scheint ganz schön viel, ist aber Schritt für Schritt locker hinzubekommen. Das Wichtigste ist: Geht aus dem Haus. Bevor ihr eure wichtige To-Do-Liste angeht, erledigt erst einmal einen ganz normalen Einkauf – so eine richtige Alltagsangelegenheit. Draußen, unter Leuten und mitten im Leben, kommt euch alles schon viel machbarer vor.

Macht euch mobil
Wenn ihr in einer Fahrradstadt wie Amsterdam gelandet sein, besorgt euch gleich ein gebrauchtes Fahrrad, um durch die City zu düsen. Wenn ihr in einer Stadt wie Rom gelandet seid, kann Fahrrad fahren einem Himmelfahrtskommando gleichkommen. Dann besorgt euch einfach ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und geht mehr zu Fuß. Gut von A nach B gelangen zu können ist ein weiterer Schritt dahin, die neue Stadt zu eurer Stadt zu machen.

Bleibt dabei
Macht ihr gerne regelmäßig Sport? Setzt ihr euch samstags gerne in ein Café um zu lesen? Geht ihr am Wochenende gerne spazieren? Dann haltet daran fest. Das wird euch dabei helfen, euren neuen Alltag aufzubauen und euch wie ihr selbst zu fühlen.

Friends are all you need
Beginnt bald damit, euch ein schönes soziales Umfeld aufzubauen. Oft gibt es introduction weeks an der Universität mit viel Programm, während derer ihr schon viele Studenten kennen lernen werdet. Sucht auf Facebook nach Erasmusgruppen und Gruppen für internationale Studenten und tretet ihnen bei. So kommt ihr schnell in Kontakt mit Leuten, die im gleichen Boot sitzen, wie ihr. Auf den Facebook-Seiten von ESN (Erasmus Student Network) und ISN (International Student Network) findet ihr alle Events für internationale Studenten. Und wenn gerade keine Veranstaltung ansteht, fragt doch mal in den Gruppen nach, ob denn jemand Lust hat, etwas trinken zu gehen oder einen Ausflug zu machen. Mit guten Freunden steht einem unvergesslichen Auslandssemester nichts mehr im Wege.


Pia M.(21) Studentin an der FHWien der WKW

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