Sport und Studium: Mit Fitness zu mehr Motivation und Produktivität

By Klara F. on 03-03-2016 0 Kommentare | 453 Views

Studium und Sport

„Uff.. schon wieder klingelt der Wecker so früh, muss ich wirklich zur Uni?“
Kennst du das? Du fühlst dich müde und erschöpft und teilweise ausgelaugt und die Motivation zum Lernen steht nicht gerade sehr hoch. Stell dir vor, du würdest nun zu deinem Arzt gehen und er bietet dir ein natürliches Mittel an, dass dir zu mehr Energie verhilft, dich produktiver werden lässt und dir eine bessere mentale Ausdauer verschafft. Würdest du da zugreifen? 



Sport für mehr Wohlbefinden und mehr Produktivität

Heutzutage wird unser Gehirn ständig mit neuen Informationen überschwemmt. Das Handy klingelt, Social Media wird gecheckt, der TV läuft nebenbei, Anrufe werden entgegen genommen, die Arbeit muss erledigt werden, es wimmelt von Reklame und nebenbei sollen wir noch konzentriert lernen. Wie soll man da noch klar denken können?

Der einzige Zeitpunkt, wo unser Gehirn wirklich zur Ruhe kommen kann und „gereinigt“ werden kann, ist in der Nacht während wir schlafen, durch Meditation, durch Tagträume uuuuund – durch Sport!



Bei der Arbeit, beim Lernen oder an der Uni müssen wir immer top konzentriert und fit sein, damit wir unsere besten Leistungen abrufen können. Bewegung und Sport verhilft uns dazu! Vor allem, wenn unser Alltag sonst auch schon so vollgestopft ist, dass wir kaum mehr Zeit finden. Viele haben bestimmt schon oft von den fantastischen Vorteilen gehört, die der Sport bieten kann. Trotzdem weigern sich noch die meisten dies mit dem Studium oder mit der Arbeit zu kombinieren.

„Ich habe keine Zeit“ ist wohl die klassische Ausrede und gerade am Anfang, wenn wir noch nicht das schöne Gefühl kennen, das uns der Sport gibt, ist es noch schwerer sich zum Sport überwinden zu können. 

 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den Gewohnheiten

Unsere Gewohnheiten bestimmen unser automatisches Tun und Handeln und sobald wir es gewohnt sind regelmäßig zum Sport zu gehen, werden sich unser Körper und unser Geist dafür bedanken. „Ich habe keine Zeit“ bedeutet übersetzt nur: „Dies zählt nicht zu meinen Prioritäten“, denn schließlich finden wir für andere Aktivitäten auch Zeit. Zählen dein eigener Körper, dein emotionales und körperliches Wohlbefinden und deine wertvolle Gesundheit nicht zu deinen Prioritäten?
Auch Barack Obama, der Präsident der Vereinigten Staaten (und der bestimmt mehr zu Tun hat, als jeder von uns) schafft es täglich um 5:00 aufzustehen und zu trainieren. „Ich brauche die Zeit für mich und zum Abschalten“, erzählt er in einem Interview. Es ist auch statistisch bewiesen, dass Training (vor allem vor der Arbeit/Uni) uns zu mehr Produktivität während des Tages verhilft. 



Sport am Morgen

• Der Vorteil, wenn man früher aufsteht und man die Zeit für sich selbst und seinen Körper nimmt, ist, dass man am Morgen ganz alleine ist, denn niemand braucht einen in der Früh. Wir verpassen nichts, viele schlafen noch, es gibt kein nerviges Handyklingeln und somit können wir Energie für uns selbst sammeln und das tun, was uns Freude bereitet.
• 20-40 Minuten reichen vollkommen aus! Hauptsache man kommt ins Schwitzen und kann es als „sportliche Aktivität“ bezeichnen und dafür gibt es gibt unzählige Sportarten! Wichtig ist nur, dass man etwas findet, dass einem selbst viel Freude bereitet und was man gerne tut. Der Anfang ist oft schwer, doch sobald man die Endorphine spürt, den herrlichen Energiekick bekommt und den inneren Schweinehund überwunden hat, fühlt man sich unglaublich glücklich und ist gleich motivierter für den Tag!
• Sport steigert auch dein Selbstvertrauen! Nicht viele schaffen es, ihrem Körper zu liebe früh auszustehen und Sport zu machen, doch wenn man seine Leistung auch noch regelmäßig verbesserst, steigert das das Selbstvertrauen enorm! Ist das nicht ein super cooles Gefühl, etwas geschafft zu haben, was vor 3 Wochen noch nicht möglich war?
• Man verbessert die eigene mentale & physische Ausdauer und lernt besser mit Stress umzugehen. Klassisches Ausdauertraining stärkt nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die geistige Fitness. Kombiniert mit Krafttraining ist man bestens für den Alltag gewappnet.
• Wie wäre es mit einer neuen Leidenschaft? Manchmal gibt es einfach so (Lern-)Stunden, wo man wirklich keine Lust darauf hat und sich eher durch die Bücher „quält“. Wäre es da nicht richtig cool, wenn man zusätzlich etwas hat, was einem richtig viel Spaß macht und einen Energiekick gibt? Boxen, Tanzen, Reiten, Laufen, Radeln, Schwimmen – es gibt unzählige verschiedene Sportarten, wo für jeden etwas dabei ist!



• Trainingspartner! „Morgen stehe ich extra früh auf“ – dann klingelt der Wecker und man klickt doch lieber nochmal auf Schlummern. Sich selbst lässt man oft recht schnell hängen, doch einen Partner will man nicht enttäuschen. Zusammen ist man auch stärker, man kann sich gegenseitig motivieren und pushen, die Freundschaft enger binden oder neue Freunde finden!


Wenn Sport noch kein fester Bestandteil eures Alltags ist, stellt euch selbst einfach eine kleine Challenge: 3x in der Woche Sport vor der Uni!
Der Anfang ist hart und man braucht viel Disziplin, doch mit der Zeit wird unser Handeln und Tun viel einfacher. Vergleicht einfach die Tage – Wie fühlt ihr euch an Tagen wo ihr Sport macht? Wie fühlt ihr euch an Tagen, wo ihr nur am Schreibtisch sitzt?
Man muss nur beginnen! Ihr werdet sehen, wie Sport euer Selbstwertgefühl steigert und euren Studiums- und Lernalltag verbessert!


Klara Fuchs ist Studentin, leidenschaftliche Sportlerin, angehende Sportwissenschaftlerin und Trainerin. Vor 3 Jahren hat sie ihren Fitnessblog gestartet, auf dem ihr viele weitere Tipps und Ratschläge zu den Themen Sport, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung nachlesen könnt.

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