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Warum Visitenkarten im Zeitalter von Xing und LinkedIn wichtig sind

Von Jasmin S. am 18-09-2018

Vielleicht denkst du, dass Visitenkarten ein Relikt aus der Zeit vor der Digitalisierung sind. Dass sie das nicht sind, und dass es dafür gute Gründe gibt, das erfährst du hier.

Visitenkarte Muster

Visitenkarten: Mehr als nur eine simple „Karte“

Warum setzen viele erfolgreiche Business-Leute nach wie vor auf bedruckte Karten und verlassen sich nicht allein auf ihren Online-Auftritt?
Seit vielen Jahrzehnten spielen Visitenkarten eine wichtige Rolle im Geschäftsleben. Die Visitenkarte ist ein Mittel der Kommunikation, um interessanten Geschäftspartnern in Erinnerung zu bleiben. Gerade Selbstständige und Personen in Führungspositionen verzichten selten auf eigene Visitenkarten. Visitenkarten sind noch immer wichtige Kommunikationsmittel. Auch im digitalen Zeitalter haben die kleinen Karten nicht an Bedeutung verloren. Heute hast du zahlreiche Möglichkeiten, um deine Visitenkarte einzigartig und kreativ zu gestalten. Die Digitalisierung bietet dir genau hier einen großen Vorteil: Du kannst deine eigenen Visitenkarten mit wenigen Klicks ganz einfach online erstellen. Dafür stehen dir auf den entsprechenden Portalen zahlreiche Design-Vorlagen zur Verfügung. Du kannst kreativ werden und Farben, Muster und Materialien auswählen, die zu dir passen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Visitenkarten lassen dir also Raum für Kreativität und Individualität.

Visitenkarten für Studenten – was spricht dafür?

Im ersten Moment könnte man vielleicht denken, dass Visitenkarten für Studenten überflüssig sind. Gerade im Zeitalter von Social Media ist es doch so einfach, Kontakt über LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter und Instagram aufzunehmen. Eine Visitenkarte ist jedoch eine sehr viel persönlichere Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Du musst aktiv werden, auf dein Gegenüber zugehen und die Visitenkarte überreichen. Weil viele sich allein auf ihre virtuellen Visitenkarten bei Xing und LinkedIn konzentrieren, kann das den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Eine Visitenkarte ermöglicht dir einen viel persönlicheren Gesprächseinstieg als die Kontaktaufnahme über das Internet. Wenn Personen, die voll im Berufsleben stehen, Visitenkarten bei sich tragen und an interessante Kontakte weitergeben, zweifelt kaum jemand am Sinn dieser Handlung.

Was aber soll nun ein Student mit einer Visitenkarte?

Möglicherweise gab es in deinem Leben schon einige Momente, in denen du gerne deine Kontaktdaten weitergegeben hättest. Klar, bei einem Flirt tauscht man einfach die Nummern, added sich per Facebook oder Whatsapp und unterhält sich erst einmal ganz ungezwungen über das Handy. Geschäftskontakte gestalten sich jedoch selten ähnlich unkompliziert. Wer möchte schon einem wichtigen Vorstandsmitglied seine Handynummer unter die Nase halten? Oder um einen Tausch der Nummern bitten? Hier kommt die Visitenkarte ins Spiel. Interessante Personen anzusprechen und deine Visitenkarte zu überreichen, ist wesentlich einfacher. Stell dir vor, du kommst mit dem Personalchef eines für dich wichtigen Unternehmens ins Gespräch. Er bietet dir seine Visitenkarte an und du hast nichts, was du zurückgeben kannst. Oder du greifst lässig in deine Tasche und zückst deine eigene Visitenkarte. Visitenkarten sind wichtige Helfer auf allen Recruiting- und Kontaktmessen. Auf jeder Jobmesse solltest du deine eigenen Visitenkarten dabei haben, so bist du immer vorbereitet, wenn sich ein Gespräch ergibt. Auch bei einer Party oder in einem Bewerbungsgespräch kannst du deine Visitenkarte an deine Gesprächspartner übergeben. Du musst keineswegs aufdringlich sein, aber es gibt immer wieder Situationen, in denen sich die Übergabe einer Visitenkarte anbietet. Sieh in einer Visitenkarte einfach einen Werbeträger. Du machst mit jedem Kärtchen Werbung für dich selbst.

Welche Informationen gehören auf eine Visitenkarte?

Eine Visitenkarte bietet von Haus aus ein begrenztes Platzangebot. Es versteht sich daher von selbst, dass du auf der Visitenkarte nicht deinen kompletten Lebenslauf oder dein Bewerbungsschreiben unterbringen kannst. Beschränke dich bei der Gestaltung deiner Visitenkarte auf die Informationen, die für den Empfänger relevant sind. Folgende Informationen sind sinnvoll:

  • Vor- und Nachname
  • Student/Studentin der Studienrichtung XY und deine Hochschule
  • Bisherige berufliche Qualifikationen oder Titel
  • Telefon (Handy reicht aus)
  • E-Mail-Adresse
  • Adresse
  • Internetadresse, falls du eine Webseite oder einen Blog hast


Du musst nicht alle diese Informationen auf deiner Visitenkarte verwenden. Vielleicht gibt es Angaben, die du lieber für dich behalten möchtest? So möchte beispielsweise nicht jeder seine private Adresse auf die Visitenkarten drucken. Du kannst dich beispielsweise auch auf deinen bevorzugten Kommunikationskanal konzentrieren und nur deine Mobilfunknummer oder deine E-Mail-Adresse angeben. Um den guten ersten Eindruck bei deinem Gegenüber zu bestätigen, solltest du dich im Übrigen zeitnah zurückmelden. Wenn du möchtest, kannst du auch angeben, in welchem Bereich du später tätig sein möchtest. Abstand nehmen solltest du dagegen vor geschützten Berufsbezeichnungen, wenn du die entsprechende Ausbildung nicht wirklich abgeschlossen hast. Auch wenn du einen Nebenjob in einem bestimmten Bereich machst, kannst du dies nicht als abgeschlossene Berufsausbildung angeben. Es ist natürlich kein Fehler, berufliche Erfahrungen in einem persönlichen Gespräch zu erwähnen.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dir Visitenkarten machen zu lassen. In der Regel sind Visitenkarten nicht sonderlich teuer und auch der zeitliche Aufwand hält sich in Grenzen. Viele Online Druckereien – wie zum Beispiel Overnightprints – können dir mittels Online-Designer oder einem Designservice dabei helfen, das geeignete Layout zu finden. Auch eine haptisch veränderte Visitenkarte, zum Beispiel mit partieller Lackierung, oder eine Visitenkarte mit Farbkern kann beim Gegenüber einen bleibenden Eindruck hinterlassen.  Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Teste  deine Visitenkarten ganz einfach ungezwungen, wie das bei potenziellen, zukünftigen Arbeitgebern ankommt. Wichtig ist lediglich, dass du einen geeigneten Zeitpunkt abwartest, um dich als möglichen zukünftigen Mitarbeiter mit einer eigenen Visitenkarte zu empfehlen.

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