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Typische Studentenprobleme und wie sie sich lösen lassen

Von Dennis B. am 15-08-2018
Studentenprobleme, Stress, Umzug, Stift

Stress mit der Hausarbeit? Möglicherweise bringt dir ein Ghostwriter oder ein Kurztrip in die Ferne neue Impulse


Angst davor, wie die Zukunft weitergeht, eine schlechte Note in der Hausarbeit, massiver Prüfungsstress, aber auch gesundheitliche oder finanzielle Sorgen – die Probleme von Studenten sind vielgestaltig. Umfragen bestätigen entgegen allen Klischees, dass so manche Studenten einen stressigeren beruflichen Alltag haben als Berufstätige. Ausschweifende Partys, die bis in die frühen Morgenstunden dauern, sind das Letzte, woran diese Studenten denken. Manche Probleme sind gravierend und lassen sich nicht ohne fremde Hilfe bewältigen. Studentenjob zeigt die häufigsten Probleme von Studenten auf und erklärt, wie du sie lösen kannst.

Probleme beim Studium im Ausland

Sicher ist es eine lohnenswerte Entscheidung, im Ausland zu studieren. In Österreich wächst die Zahl der ausländischen Studierenden, von denen rund 90 Prozent aus der EU kommen, jedes Jahr weiter an. So spannend die zahlreichen Eindrücke im Ausland auch sein mögen, früher oder später holt alle Studierenden das Heimweh ein – sei es, weil sie die Sprache nicht gut beherrschen oder weil sie wenig soziale Kontakte haben. Hier helfen einige Tipps, die Studentenjob in einem eigenen Beitrag vorstellt.

Mit neuen Leuten, welche das soziale Leben wieder in Schwung bringen, oder einnehmenden Hobbys und kleinen Wochenendtrips gelingt es Studenten wie dir, das Heimweh zu überwinden und neue Energie zu tanken.

Schlechte Noten sind keine Seltenheit

Nicht jeder Student ist ein typischer Einserkandidat. Schlechte Noten kommen gelegentlich vor, wenn ein Student nicht genug lernt und auf eine Prüfung schlecht vorbereitet ist. Manchmal bearbeiten Studenten ein Thema, das ihnen einfach nicht liegt. Eine Hausarbeit kann sich ebenfalls als Stolperfalle erweisen. Oftmals haben die Studenten schlicht und ergreifend wenig Zeit, um diese zu bearbeiten, da sie nebenbei jobben oder weil andere Prüfungen anstehen. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn du ein ehrliches Gespräch mit dem Dozenten des Fachs suchst und ihn bittest, die Frist zu verlängern. Ist das nicht möglich, kannst du professionelle Ghostwriter einer Agentur mit langjähriger Kompetenz um Hilfe ersuchen. Sie bieten individuelle Leistungen an – von dem einfachen Erstellen einer wissenschaftlichen Gliederung bis zum Verfassen von Haus- oder Abschlussarbeiten. Geht es um mündliche oder schriftliche Prüfungen, lernt es sich mitunter in einer Gruppe am einfachsten. Es lohnt sich, deine Kommilitonen anzusprechen und mit ihnen gemeinsam den Stoff zu erarbeiten.

Schwierigkeiten mit den Professoren

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Zusammen mit einer Lerngruppe kann es dir sogar Spaß machen, dich auf eine Prüfung vorzubereiten


Vielen Studenten ist dieses Problem bekannt: Sie klagen über Probleme mit einem Dozenten oder den Kommilitonen. Das Problem lässt sich lösen, indem du mit dem Dozenten ein persönliches Vier-Augen-Gespräch suchst und erklärst, warum du dich unwohl fühlst. Falls das Gespräch keine Früchte trägt, gibt es an nahezu jeder Hochschule Ansprechpartner für die speziellen Studiengänge. Im Notfall bleibt dir jederzeit die Option, einen anderen Kurs zu belegen. Dies sollte allerdings das Mittel der letzten Wahl sein und nur dann erfolgen, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden.

Finanzielle Probleme im Studium

Nahezu jeder Student, welcher das Studium frühzeitig abbricht, gibt finanzielle Probleme als einen der ausschlaggebenden Gründe an, die zu dieser Entscheidung beitrugen. Oftmals reicht selbst ein Nebenjob mit 15 bis 20 Wochenstunden nicht aus, um finanziell gesehen über die Runden zu kommen. Mit folgenden Tipps kannst du etwas gegen finanzielle Notstände unternehmen:

  • Laut österreichischem Gesetz sind die Eltern der Studenten verpflichtet, einen finanziellen Beitrag zum Studium zu leisten, bis die Kinder die sogenannte „Selbsterhaltungsfähigkeit“ mit dem Studienabschluss erlangen. Sind die Eltern finanziell nicht in der Lage, ihre Kinder zu unterstützen, greift die Studienbeihilfe, welche dem Studienförderungsgesetz zugrunde liegt. Wenn du zu den Studenten gehörst, die ihr Studium voraussichtlich erfolgreich abschließen und sozial förderungsfähig sind, hast du gute Chancen, die entsprechenden Beihilfen zu erhalten.

  • Ein erster Schritt kann es bereits in den ersten Semestern sein, einen Finanzierungsplan anzulegen, in welchem die Einnahmen und Ausgaben monatlich eingetragen werden.

  • Entgegen vieler Vorurteile haben 41 Prozent aller Bewerbungen für ein Stipendium Erfolg. Neben den „typischen“ Kriterien wie sozialem Engagement oder einem herausragenden Notendurchschnitt gibt es immer mehr Stipendien mit ungewöhnlichen und originellen Bedingungen, beispielsweise, dass der Antragssteller am selben Ort geboren sein muss wie der Stifter oder Stipendien, die Bewerber mit einem außergewöhnlichen Lebenslauf suchen. Eine Bewerbung kostet nicht viel Zeit und Mühe und kann sich im besten Fall wortwörtlich betrachtet auszahlen.

  • Bei kurzfristigen finanziellen Engpässen, die beispielsweise in der Abschlussphase des Studiums auftauchen, kann ein Kleinkredit helfen. Die entsprechenden Informationen erhältst du bei einer Bank, die einen sogenannten Bildungskredit anbietet. Im Gegensatz zu „normalen“ Krediten weisen Bildungskredite meistens günstige Konditionen auf. Sie bieten flexible Möglichkeiten, um den Kredit zurückzuzahlen, oder veranschlagen niedrige Zinsen.

  • Ratlose Studenten, die trotz dieser Vorschläge nicht weiterwissen, wenden sich an die jeweiligen Beratungsstellen ihres Studentenwerks. Dort gibt es Mitarbeiter, die sich auf finanzielle Hilfen spezialisiert haben und entsprechende Kontakte in der Region zu Ämtern und anderen Behörden vermitteln.

Probleme als Student mit Kind

Rund zehn Prozent aller österreichischen Studentinnen sind bereits Mütter. Sie bestreiten einen mitunter stressigen beruflichen Alltag zwischen den Hörsälen, der Bibliothek, dem Kinderzimmer und dem Nebenjob. Egal, ob das Kind vor oder mitten im Studium auf die Welt kam: Die Kinderkrippenplätze sind knapp und die finanziellen Spielräume mitunter ebenfalls. Die Lösung? Die Kinderbetreuungseinrichtungen, die an vielen Universitäten zu finden sind. Genauere Informationen erhalten Studierende bei der sozialen Beratung ihrer jeweiligen Hochschule.

Ungewisse Fragen betreffend die Zukunft nach dem Studium

Viele Studenten fragen sich zu Recht, was nach dem Studium auf sie zukommt. Eine Antwort darauf ist nicht so einfach zu finden, da die Chancen und Perspektiven, welche der Arbeitsmarkt in Österreich eröffnet, sich jährlich ändern. Dennoch bestehen gute Möglichkeiten, sich auf den beruflichen Einstieg vorzubereiten. Deine eigene Initiative ist gefragt. Jede Universität bietet einen eigenen Career Service an, der hinsichtlich aller relevanten Fragen zum beruflichen Einstieg berät, Jobangebote ausschreibt oder Veranstaltungen organisiert, auf denen Studierende wertvolle zusätzliche Skills für den beruflichen Einstieg erlernen. Was zählt, ist, abzuklären, wohin der berufliche Weg führen soll. Praktika im Studium sind ideal, um sich auszuprobieren, und führen, sofern der Kontakt zum Arbeitgeber darüber hinaus bestehen bleibt, manchmal wie von selbst zum weiteren beruflichen Weg.

Quellen: 
Pixabay.com ©
Pexels (CC0 Creative Commons)

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