Der passende Nebenjob – so kommst Du durch das Studium

Von Lottoland am 05-11-2017
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Wenn man nicht gerade reiche Eltern hat, muss man als Student meist einem Nebenjob nachgehen. Möglichkeiten gibt es viele, doch was sind die besten Nebenjobs für Studenten?

Studenten lernen in einer Bibliothek
Nach dem Lernen ist vor der Arbeit. Für viele Studenten ist das Studium mit einem Nebenjob vereinbar. Bildquelle: Stokkete – 519513721 / Shutterstock.com


Ein Großteil der Studis ist monetär nicht gerade auf Rosen gebettet, daher gehört es für viele von ihnen zum Alltag, Studiengebühren und Lebensunterhalt mit einer Arbeit neben dem Studium zu finanzieren. Wahrscheinlich gehörst auch Du zu dieser Gruppe, denn ansonsten würde Dich dieser Artikel kaum interessieren. Beim studentischen Nebenjob kommt es auf verschiedene Punkte an:

  • Gute Bezahlung
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Geringe Einarbeitung

Dabei ist es natürlich am besten, wenn der Nebenjob zu Deiner zukünftigen Karriere passt. Das ist zwar nicht zwingend erforderlich, kann aber für einige Pluspunkte und wertvolle Erfahrungen sorgen. Oft ist dies jedoch nicht mit den oben genannten Punkten vereinbar, so dass viele Studenten einen Job ausüben, der einfach nur für das nötige Kleingeld sorgt. Das kann auch ein Job beim Blumenhändler, gar in der Kirchengemeinde oder in der Annahmestelle einer Lotterie sein, falls Du damit zurechtkommen kannst, den Leuten beim Abholen der Gewinne zuzuschauen.

Nachhilfe für Lehramtsstudenten

Wie die Faust aufs Auge passt übrigens ein Nachhilfejob, wenn Du ein Fach auf Lehramt studierst. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, dass Du in Deinem Studienfach Nachhilfe gibst, sondern grundsätzlich den Umgang mit Schülern lernst. Die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen kann hin und wieder unvorhergesehene Ereignisse mit sich bringen, so dass eine Übung auf diesem Gebiet sicherlich nicht schadet. Darüber hinaus entwickelst Du auch bessere Fähigkeiten bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihren schwachen Bereichen. Das ist selbstredend deutlich schwieriger, als Schülern etwas auf einem Gebiet beizubringen, in dem sie stark sind.

Promotion- oder Messearbeit

In diesem Bereich werden gerne Studenten von den Firmen eingesetzt, was sich für Dich durchaus lohnen kann. Auf Messen gibt es dabei mehrere Aufgabengebiete, die von Studenten erfüllt werden können. Entweder Du arbeitest „hinter den Kulissen“ und kümmerst Dich um den Aufbau von Messeständen, was natürlich hauptsächlich mit körperlicher Arbeit verbunden ist.

Oder Du verdienst Dir Deine Brötchen mit einer Tätigkeit im Servicebereich, denn Plätze müssen an der Information oder im gastronomischen Bereich besetzt werden. Beliebt ist auch eine Tätigkeit als Messehost/ Messhostess, bei der man für die Präsentation von Produkten, das Verteilen von Prospekten und Werbegeschenken sowie vieles andere verantwortlich ist. Hier lernst Du nicht nur den professionellen Umgang mit potenziellen Kunden und Geschäftspartnern, sondern kannst mit etwas Glück auch wichtige Kontakte für die Zukunft knüpfen. Derlei Arbeitskräfte werden vorwiegend in den großen Messestädten gesucht.

Wenn gerade keine Messe ansteht oder in Deiner Umgebung kaum bis gar keine Messen veranstaltet werden, kannst Du als Promoter ein ähnliches Aufgabenfeld abdecken: Flyer, Prospekte und Werbegeschenke verteilen sowie Menschen von dem Produkt überzeugen. Allerdings ist die Klientel auf der Straße nicht so aufgeschlossen wie die Besucher einer Messe. Nichtsdestotrotz ist dieser Nebenjob eine lukrative Einnahmequelle, auch wenn es durchaus dazu kommt, dass Du ein Kostüm tragen musst. Bei Promotionsjobs solltest Du besonders darauf achten, dass Du nach Stunden bezahlt wirst und nicht auf Provision arbeiten musst. Denn nur auf Stundenbasis erhältst Du für Deine Arbeit in jedem Fall eine Bezahlung.

Der HiWi ist gefragt

Die Arbeit der studentischen Hilfskräfte, die in der Regel nur als Hiwis bezeichnet werden, kann für die eigene Karriere sehr wertvoll sein. Dabei sind die Aufgabengebiete sehr breit gefächert und fallen auch je nach Hochschule und Fachbereich anders aus. Viele Hiwis haben auch deshalb die Chance, Einblicke in die Forschung und Entwicklung an den Hochschulen zu erhalten. Aber auch organisatorische Dinge wie die Betreuung von Tutorien oder die Arbeit an der Hochschulwebseite gehören zu den Aufgaben der Hiwis.

Jedoch ist der Job eines Hiwis nicht unbedingt der Traumjob eines jeden Studenten. Das liegt größtenteils an der Vergütung für studentische Hilfskräfte, die auf einem niedrigeren Niveau liegt als bei andere Nebenjobs. Wenn Dir das allerdings nichts ausmacht, kannst Du mit einer Hiwi-Tätigkeit wertvolle Erfahrungen sammeln. Du erhältst Einblicke in die Arbeits- bzw. Forschungsweise der Hochschule, lernst Professoren besser kennen und knüpfst Kontakte, die Dir in der Zukunft bestimmt weiterhelfen können. Darüber hinaus hast Du den Vorteil, dass dein Arbeitgeber über Klausur- und Prüfungsphasen genau Bescheid weiß, so dass Du gegebenenfalls bei Bedarf freigestellt wirst.

Callcenter – flexibel am Telefon

Wenn Du gerne redest und keine Probleme mit (telefonischem) Kontakt mit unbekannten Personen hast, ist eventuell ein Job im Callcenter das Richtige für Dich. In der Regel kannst Du Deine Arbeitszeiten mit dem Arbeitgeber abstimmen und somit flexibel zwischen Arbeit und Studium wechseln. Die Arbeitsstunden lassen sich häufig auf den Abend oder das Wochenende legen, so dass genügend Zeit für die Vorlesungen vorhanden ist.

Es gibt übrigens auch sogenannte Inbound-Callcenter, in denen die Anrufe der Kunden eingehen, bei denen Du es mit diversen Anfragen, Bestellungen oder Problemlösungen zu tun bekommst. Dies ist im Gegensatz zu den ungefragten Anrufen, von denen sich der ein oder andere schon belästigt fühlte, eine sinnvolle Alternative. Erfahrungen in der Kommunikation mit den Kunden machen Dich nicht nur im Kundengespräch kompetenter, sondern geben Dir auch bei anderen Gesprächspartnern, z.B. späteren potentiellen Arbeitgebern, mehr Sicherheit.

Der passende Job muss Dir gefallen

Wie Du siehst, gibt es viele Nebenjobs, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Es gibt natürlich noch andere, klassische Jobs für Studenten wie Kellnern oder den Kurierdienst. Wichtig ist es, dass Du mit einem gewissen Maß an Freude bei der Sache bist. Es muss nicht unbedingt dein Traumberuf sein, da es sich ja nur um eine Übergangsphase handelt. Dich kaputtschuften für einen Hungerlohn solltest Du in jedem Fall nicht, außer es gefällt Dir. Falls Du den passenden Nebenjob gefunden hast, erhältst Du bei uns auch praktische Tipps für Deine Bewerbung.

Infografik mit Überblick der besten Studentenjobs
Das sind die besten Jobs für Studenten. Infografikquelle: studentenjob.at


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