Buchrezension: Erfolg in Studium und Karriere – Fit durch Selbstcoaching

Von Laura K. am 27-09-2017
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Wie der Titel dieses kürzlich erschienen Ratgebers erkennen lässt, versuchen die Autoren Miljkovic, Merten, Fenzl und Miglar jüngeren Menschen Tipps zu Studium und Beruf zu geben, potenzielle Probleme und Lösungen anzubieten und mit zahlreichen Übungen auch praktisch zu helfen. Sauber strukturiert ist die Lektüre in vier große Kapitel nach Kompetenzen, Studium, Kontakte und Karriere und der Fokus wird auf das Individuum gerichtet, das sich selbst analysieren, vermarkten und kontinuierlich verbessern kann und auch öfter auf sich selbst hören und vertrauen sollte.   

Erfolg in Studium und Karriere Buch


In nur 267 Seiten werden in Erfolg in Studium und Karriere – Fit durch Selbstcoaching diverse Themen angeschnitten, die einen gemeinsamen Nenner haben: Erfolg. Das Besondere an diesem Ratgeber mag sogar sein, dass Erfolg nicht durch einen gutbezahlten Beruf oder ein renommiertes Studium definiert wird, sondern durch den auf eine jeweilige Person maßgeschneiderten Werdegang, der Höhen und Tiefen mit sich bringt. So werden beispielsweise Studienabbrüche nicht verpönt, sondern Studienübergänge auch als Gänge beschrieben, die womöglich zu einer viel erfolgreicheren Karriere führen, als ein unpassendes aber durchgezogenes Studium, wie es den Eltern vielleicht lieber wäre. Angefangen von konkreten Ratschlägen zum Studium und Bewerbungstipps von individuellem Charakter, bis hin zu aktuellen Fragestellungen (Was geht im Netz? Welche Plattformen sollten genutzt werden?) werden nützliche Hinweise gegeben und theoretische Ansätze locker und flüssig eingebunden und durch anschauliche Beispiele verdeutlicht. Die Betonung liegt dabei, ehrlich zu sich selbst zu sein, sich selbst nach ausreichender Analyse und Reflexion richtig zu vermarkten und ständig an sich weiterzuarbeiten, denn von nichts kommt nichts. Des weiteren wird Sprache hervorgehoben, da viele Kompetenzen auf ihr basieren – wie das Präsentieren, Bewerbungen schreiben und das Selbstbranding – und dazu werden viele Tipps angeboten. Außerdem werden Themenbereiche normalisiert, über die sonst eher geschwiegen wird oder die mit Schwäche assoziiert werden, wie etwa die Gefühle Ungewissheit und Selbstzweifel.

Dass dieser Ratgeber von vier Autoren aus verschiedenen Arbeitsbereichen verfasst wurde, fällt in Bezug auf Stil und Struktur kaum auf, auch wenn die Übergänge zwischen den Kapiteln recht abgehackt sind. Die Zielgruppe, Studenten/innen und junge Arbeiter/innen, wird passend adressiert, da der richtige Ton gewählt wurde und zahlreiche Situationen beschrieben werden, die das Publikum nur zu gut kennt oder nachvollziehen könnte und über die paar kleinen Rechtschreibfehler kann man auch hinwegsehen. Attraktiv ist dieses Werk für Menschen, die Anregungen und Ideen hören wollen, um ihre Zukunft richtig zu planen und die passenden Kontakte zu knüpfen. 

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