Unterstützung an der Organisationsfront: Diese 5 Apps erleichtern dir den Studienalltag

By Sabrina S. on 03-04-2017
0 Kommentare | 402 Views

Ganz egal, wie alt du bist: Ein Studium zu bewältigen erfordert neben Durchhaltevermögen und Motivation auch eine große Portion Selbstorganisation. Die fünf Apps, die ich euch in meinem Beitrag vorstelle, haben mir meinen Studienalltag ein bisschen erträglicher gemacht.


Ich gebe es gleich am Anfang zu: direkt nach der Matura wäre ich nie auf die Idee gekommen zu studieren. Ich bin eine „Spätberufene“, wie es meine Mutter immer nett ausdrückt und habe mich erst mit 27 zu einem berufsbegleitenden Studium entschieden. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, ein gut organisierter Mensch zu sein. Doch dann kam die FH und belehrte mich eines Besseren. Rückblickend betrachtet bin ich froh, dass ich erst so „spät“ studiert habe ... denn ohne Smartphone, Tablet und vor allem deren Apps hätte ich die fünf Jahre Studium wohl nicht so unbeschadet überstanden. Meine Top 5 habe ich euch hier zusammengefasst:

Platz 5: Das Diktiergerät

Wer kennt sie nicht, die gefürchteten Vortragenden, bei denen jedes Wort wichtig ist. Gerade in einem berufsbegleitenden Studium, bei dem einem FH-Abend oft ein längerer und anstrengender Arbeitstag vorangegangen ist, ist ein Diktiergerät Gold wert. Und dem Fortschritt sei Dank sind alle Smartphones und Tablets auch mit einer „hauseigenen“ Diktiergerät-App ausgestattet.

Platz 4: iAnnotate

Lasst uns ehrlich sein: Ausgedruckte Skripten nerven. Sie sind nicht nur oft verschwendetes Papier, sondern werden auch gerne mal zuhause liegen gelassen. PDFs sind hier unsere Rettung. Als bekennender Apple-User (die Android-User steinigen mich bitte später) habe ich mich für iAnnotate auf meinem iPad entschieden. Hervorhebungen, Kommentare und auch Umwandlungen in andere Dokumentformate haben immer super geklappt – und ich hatte alles an einem Ort verfügbar.

Platz 3: Wunderlist

Was wäre das organisierte Studentenleben ohne Listen. Die App Wunderlist stellt meiner Meinung nach die besten To-Do-Listen, die es gibt. Egal, welche Liste ihr braucht, mit Wunderlist ist das kein Problem. Auch nicht, wenn ihr eine (oder mehrere) Erinnerung(en) oder eine Deadline braucht, um eine Aufgabe abzuarbeiten. Ein weiteres Plus: Wunderlist ist nicht nur auf mobilen Endgeräten verfügbar, sondern kann auch auf einem PC oder einem Laptop (wobei der ja auch „mobil“ ist) installiert werden.

Platz 2: Dropbox

Heute ist sie kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken - die Dropbox. Fotos und andere Dateien sind überall und jederzeit verfügbar. Auch vor Jahren hat mir diese App schon das eine oder andere Mal das Leben gerettet. Selbst heute stelle ich Dateien, die ich auf einen USB-Stick speichere „vorsichtshalber“ auf die Dropbox. Die App ist kostenlos für iOS und Android verfügbar – der Gratis-Account beinhaltet sagenhafte 9 GB, die darauf warten, gefüllt zu werden.

Platz 1: Evernote

Es ist genauso, wie es auf deren Website steht: Evernote ist mein virtuelles Gedächtnis. Das grüne Icon mit dem schwarzen Elefantenkopf begleitet mich - ähnlich wie die Dropbox - auch nach meinem Studium im „normalen“ Alltag. Evernote erlaubt das Anlegen von unterschiedlichen Notizbüchern zu allen möglichen Themen. Mithilfe des „Webclippers“ könnt ihr eure Ideen direkt aus Webseiten sammeln und in den entsprechenden Notizbüchern ablegen. Evernote ist ebenfalls für alle Endgeräte verfügbar und garantiert so, dass das virtuelle Gedächtnis jederzeit abrufbar ist.

BONUS APP: Tetris

Ich erinnere mich noch ganz genau an den einen verregneten Samstagvormittag, an dem ich während der spannenden Vorlesung der „Europäischen Geistesgeschichte“ meinen Tetris-Rekord von 1995 (damals noch am Game Boy!!) gebrochen habe. Auch so etwas muss von Zeit zu Zeit mal sein – und dafür gibt es ja schließlich auch Diktiergeräte.

Ganz egal ob Vollzeit oder berufsbegleitend. Diese Apps ersparen euch nicht das Studieren selbst. Aber gewissenhaft genutzt, sorgen sie zumindest für ein bisschen mehr Ordnung in eurem Leben und schaffen mehr Platz für die wirklich wichtigen Dinge im Studentenleben. Wie etwa die Antwort auf die Frage, ob der süße Kollege / die süße Kollegin von der vorletzten Reihe nun wirklich in eure Richtung geblickt hat oder nicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.

Kommentar hinzufügen